24
05

Was ist nur aus Axel Foley geworden?

Was ist nur aus Axel Foley geworden?

Eddie Murphy’s neuer US-Kinostart Meet Dave, gleicht nach Pluto Nash erneut einer tota­len Kata­stro­phe (60$ Mil­lio­nen Bud­get, 5.3$ am ers­ten Wochende ein­ge­spielt). Eddie Mur­phy war mal ein Garant für schnelle Kino-Kasse. Seine Strei­fen in den 80ern, die heute noch regel­mä­ßig im deut­schen Fern­se­hen lau­fen, sind echt solide Werke. Zum Anlass der erneu­ten Bruch­lan­dung eines Eddie-Murphy-Streifens, hier meine Top-5 der wirk­lich noch guten Mis­ter Axel Foley-Kracher:

Beverly Hills Cop
Kri­mi­ko­mö­die, Buddy-Flick, 80er Ikone. Murphy’s Rolle sei­nes Lebens, als Detec­tive Axel Foley. Ein Relikt sei­ner Zeit, laut, schnell, unter­halt­sam. Kein Sequel kam an das Ori­gi­nal heran und es kommt noch schlim­mer. Teil 4 ist im Ent­ste­hen…
Die Glücks­rit­ter
Wie­der eine Komö­die, wie­der mit einem star­ken Part­ner (Dan Akroyd) und mal wie­der unter Regie eines Pro­fis. Damit ist selbst Mur­phy zu Qua­li­tät fähig. Sozi­al­kri­tik, Komik, Dia­loge. Läuft meist zur Weih­nachts­zeit im deut­schen TV.
Der Prinz aus Zamunda
Im Ori­gi­nal lau­ter der Titel Com­ing to Ame­rica. Mur­phy als Prinz Akeem, lernt im New York das echte Leben ken­nen. Par­al­lel dazu spielt Mur­phy wei­tere Rol­len, High­light davon, der ewig strei­tende Fri­sör.
Nur 48 Stun­den
Einer der ers­ten Buddy-Flicks über­haupt, eine Art Genre-Urgestein. Selt­sa­mer geht es kaum. Mur­phy und Berufs-Trinker Nick Nolte als Ver­bre­cher­schreck. Wie­der so ein Brett der 80er. Extrem effi­zi­en­ter Film ohne heu­tige Auf­la­gen. Beide Rol­len sind toll geschrie­ben und besetzt.
Bow­fin­ger
Mur­phy als Kit Ramn­sey, ein ego­zen­tri­scher Schau­spie­ler, der ohne sein Wis­sen im Low-Budget-Streifen den Star gibt. Eine her­li­che und kaum alternde Komö­die geschrie­ben von und mit Steve Mar­tin.

Aus Eddie Mur­phy ist noch viel Schau­spie­le­ri­sches zu holen. Lei­der ver­schwen­det er seine Dreh­zeit in zu vie­len Fat-Suits und Familien-Komödien aus den Federn Geis­tes­kran­ker. Eddie Mur­phy fehlt noch die Tarantino-Behandlung, die aus jedem noch so ver­wor­fe­nem 70er und 80er Star, wie­der ein Stück Gold macht.

Bow­fin­ger find’ ich eine Komö­die mit einem sen­sa­tio­nell lie­be­vol­len Charme, ich hab sel­ten so gelacht im Kino wie damals als mich Freunde in die­sen Film geschleppt haben - nach der Schuss­szene (Nin­jas!) hab ich mich fast nicht mehr erholt :D

Show­time (2002, mit Robert De Niro) mag ich eben­falls, tol­ler Buddy-Film, das dürfte der letzte Film von Mur­phy gewe­sen sein bevor er mit ‘Pluto Nash’ (mein Gott, was hat er sich nur dabei gedacht!) den Unter­gang sei­ner Kar­riere ein­ge­läu­tet hat. Schade, sehr schade :-(

Ich liebe den Prin­zen aus Zamunda… genial!

Kommentar schreiben
safari bug

Vorschau:

HTML ist in Kommentaren zugelassen. Erlaubt sind die HTML-Tags:
<a href>, <i>, <p>, <strong>, <em>, <ul>, <ol>, <li>, <blockquote>.
Alle themenfremden oder persönlichkeistverletzenden Beiträge werden gelöscht, also immer schön sachlich argumentieren.

schrieb: