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CSS-Frameworks für Grundraster

CSS-Frameworks für Grundraster

Via Code­can­dies konnte ich diese durch­aus lesens­werte Frage beant­wor­tet bekom­men: Grid-Layouts – das neue Tabel­len­lay­out? Ich komme nicht herum, hier mei­nen Blick­win­kel fest­zu­hal­ten. Für mei­nen Geschmack nähert sich der Arti­kel, dem Thema aus einer ungüns­ti­gen per­spek­tive: des Pro­gram­mie­rers. Grids oder Ras­ter, sind ein Werk­zeug zur Gestal­tung. CSS ist der Bunt­stift des Web­de­si­gners. Vor­ge­fer­tigte Grid-Lösungen wie Yahoo’s oder Blue­print, sind jede­glich Mah­len nach Zah­len.

Ras­ter sind ein Kon­zept, dass vie­len Anfän­gern sicher­lich zu unef­fek­tiv erscheint. Statt die eigene CSS-Lösungen zu ent­wi­ckeln, setzt man auf die schnelle vor­ge­fer­tigte Lösung. Grids sind nicht Blue­print.

Rich­tig ist, dass eine ras­ter­ba­sierte Gestal­tung, auch im CSS mehr Arbeit bedeu­tet, für einen weni­ger sicht­ba­ren Vor­teil. Der hippe Wede­si­gner, ver­bringt sicher­lich lie­ber mehr Zeit im Photoshop-Template, wo Ände­run­gen schnel­ler sicht­bar sind, als Zeit für ein Ras­ter im CSS zu ver­schwen­den.

Für mei­nen Fall, käme eine Lösung mit die­sen Frame­works nicht in Frage, weil man auf­ge­bläh­ten Quell­code bekommt. Quell­code, der in der Tat eine Ein­bahn­straße ist. Wer sol­che Frame­works nutzt, scheint nicht wil­lig, die Zeit zu inves­tie­ren, die es braucht, um die Vor­teile von Grids, HTML und CSS zu nut­zen. Die schnelle Lösung beinhal­tet immer Nach­teile und diese schil­dert der Arti­kel wirk­lich gut.

Screenshot - 960er Raster in Arbeit

Ras­ter grund­sätz­lich zu ver­teu­feln ist völ­lig absurd. Je dich­ter die Infor­ma­ti­ons­fülle wird, umso essen­ti­el­ler wer­den Grund­ras­ter und auch bei weni­gen Infor­ma­tio­nen, bie­ten sie eine unsicht­bare opti­sche Füh­rung. Ras­ter bedeu­ten noch immer deut­lich mehr Auf­wand, möchte man als Web­de­si­gner, alle deren Vor­teile nut­zen und gleich­zei­tig wei­ter fle­xi­bel blei­ben.

Fazit? CSS Frame­works sind sehr mit Vor­sicht zu genie­ßen. Zum Lay­ou­ten gänz­lich drauf ver­zich­ten und mehr Zeit in das eigene Raster/CSS inves­tie­ren. Ich fürchte das Thema spal­tet sich beim Nut­zer. Wer mehr der Pro­gram­mie­rer ist, wird wohl eher zur Fast-Food-Lösung grei­fen, die auf lange Sicht unge­sün­der ist. Der Gestal­ter dage­gen wird ganz schnell rea­li­sie­ren, wie­viel mehr Frei­heit, eine eigene Raster-Lösung bie­tet. CSS-Frameworks ruhig ver­teu­feln, Grund­ras­ter im Web­de­sign nicht. Wie über­all beloh­nen Ras­ter im Web­de­sign auch nur das gute Hand­werk.

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