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Windows Vista ist Episode 1, Windows XP ist Empire

Windows Vista ist Episode 1, Windows XP ist Empire

Ana­lo­gie des Tages:

It seems like Vista is quickly turning out to be like the new Star Wars movies, while XP rep­res­ents the ori­gi­nal tri­logy. The people who weren’t rai­sed on the old tri­logy didn’t find the new movies all that bad. The fans that have seen and che­ris­hed the old tri­logy know how good things can be, and know what an aber­ra­tion the new movies are.  

Ich über­lege ernst­haft noch bis Juni ein neues Win­dows XP zu kau­fen, bevor Micro­soft den Ver­kauf wohl ein­stellt. Erstaun­lich, wer hätte beim Release von XP daran gedacht, dass die­ses OS ein­mal so von den Nut­zern ver­tei­digt wird.

ich bin inzwi­schen völ­lig auf den mac umge­stie­gen. bei vista wirkt all das geb­linke und ani­mierte, wie auf­ge­setzt und inhalt­los. zu viel. viel zu viel.

xp war ein gutes, soli­des betriebs­sys­tem ohne viel schick und schnack, aber die gro­ßen zei­ten sind lange vor­bei.

mac osx ist inno­va­tiv und intui­tiv. ein­fach und leicht. für mich selbst inso­fern das rich­tige, als dass ich irgend­wann auch ein­fach den nerv ver­lo­ren habe mich mit pcs rum­zu­schla­gen.

Webmaster

Dass OSX alle Microsoft-Versuche deklas­siert ist unbe­strit­ten. Nur für den pri­va­ten Ver­brau­cher mit hohem Anspruch und klei­nem Geld­beu­tel kommt lei­der immer noch kein Apple in Frage. Als ich mir damals den Dell XPS gekauft habe, kam auch ein Mac Pro in Frage, nur ich hätte wirk­lich 170% des Dell Prei­ses zah­len müs­sen, um die glei­chen tech­ni­schen Zah­len zu bekom­men. Das Preis­ar­gu­ment ist noch immer zuguns­ten nor­ma­ler PCs und somit Pro-Windows, lei­der.

  • #3
  • Mi, 16. April 2008
  • ben_ schrieb:

Also ich finde ja den Ver­gleich unpas­send, denn obwohl ich die erste Tri­lo­gie wie die Mut­ter­milch auf­ge­so­gen habe, liebe ich die neue Tri­lo­gie inzwi­schen nicht weni­ger.

  • #4
  • Do, 17. April 2008
  • Pierre schrieb:

Wer Mac trotz klei­nes Geld­beu­tels haben will kauft einen Dell XPS, ein MacOS X und behilft sich dann dem OSx86 Pro­jekt.

  • #5
  • Fr, 18. April 2008
  • Chris schrieb:

Strange. Mein eige­ner Ein­druck ist ein kom­plett ande­rer. Ich bin mit Win­dows von 3.1 über 95 über 98 SE zu XP und habe Vista bei mir seit Release drauf. Also seit über einem Jahr. Und auch wenn mit Sicher­heit nicht alles rund lief in der Zeit: Das Betriebs­sys­tem ist nicht so schlecht wie sein Ruf. Aber bei wei­tem nicht.

Ich staune immer wie­der, wie­viele “urban legends” über Vista inzwi­schen die Runde machen, die ich per­sön­lich über­haupt nicht nach­voll­zie­hen kann. An Vista blinkt zuviel und ist zuviel ani­miert, wäh­rend XP ein Betriebs­sys­tem “ohne viel Schnick­schnack” sei? Reden wir vom glei­chen XP, dem furcht­ba­ren blauen Ding in Teletub­by­op­tik? Sicher kann man das blaue Ver­häng­nis aus­schal­ten, das kann man in Vista aber auch. Lässt man Aero an, sieht der Desk­top für mei­nen Geschmack aber deut­lich erwach­se­ner und augen­scho­nen­der aus, als das unter XP jemals der Fall war.

Nach einem Jahr Mac OS X auf dem Note­book, zuerst Tiger, danach Leo­pard, kann ich auch nicht mehr wirk­lich nach­voll­zie­hen, warum die­ses Sys­tem stän­dig auf so hohe Sockel geho­ben wird. Klar ist es toll, klar ist es in vie­len Berei­chen bes­ser als Vista (und erst recht als XP!), aber seine Bedie­nungs­in­kon­sis­ten­zen, seine klei­nen Macken hat es genauso. Bei allem Vor­sprung, den Leo hat, fan­den sich in der lan­gen Liste der “300 Neue­run­gen in Leo­pard” doch durch­aus auch Dinge, bei denen man sich als Windows-Nutzer nur ver­wun­dert die Augen rei­ben konnte, weil Win­dows das schon seit XP oder noch län­ger kann.

Kla­gen Nut­zer, die vom Mac kom­men, immer wie­der dar­über, dass irgend­wel­che coo­len Sachen von dort unter Win­dows nicht funk­tio­nie­ren wür­den? Sicher, und oft auch zu Recht. Kommt man als lang­jäh­ri­ger Win­dows­nut­zer auf den Mac, wird einem das aber nicht anders gehen. Selbst der Fin­der von Leo­pard ist ein Witz gegen Vis­tas Explo­rer. Und warum genau kön­nen auf dem Mac eigent­lich Menüs nicht ihrer­seits Kon­text­me­nüs haben? So ein­fach wie unter Win­dows räumt man auf dem Mac seine Lese­zei­chen­liste im Fire­fox nicht auf…

Gerade in den ers­ten Wochen bin ich auf dem Mac stän­dig gegen sol­che Wände gelau­fen. Irgend­wann kom­men dann auch die ers­ten Momente, wo der Mac eben nicht “ein­fach funk­tio­niert”, son­dern durch­aus auch mal “ein­fach nicht funk­tio­niert”, ohne dass man als Benut­zer groß was tun könnte, wäh­rend es unter Win­dows halt noch ne ganze Reihe Stell­schrau­ben geben würde.

Letzt­end­lich kann man in bei­den Wel­ten sehr gut leben und arbei­ten. Beide Sys­teme haben ihre Vor- und Nach­teile, aber die meis­ten davon sind für die täg­li­che Arbeit reich­lich irre­le­vant.

Webmaster

Die Frage der Optik sei mal hin­ten ange­stellt. Als nor­ma­ler pri­va­ter und beruf­li­cher Nut­zer von Com­pu­tern, stellt sich nur die Frage nach dem Sinn eines OS-Updates. Ist mein Sys­tem danach sicherer/schneller/effizienter? Wel­che neuen Vor­teile bringt mir ein teu­res Update?

Bei Vista beant­wor­ten sich diese Fra­gen alle nega­tiv. Fakt ist, Vista stellt deut­lich höhere Anfor­de­run­gen an die Hard­ware für quasi unsicht­ba­ren zusätz­li­chen Nut­zen (ala “300 neue Leo­pard Fea­tures” wovon viel­leicht 2 mal pro Woche And­wen­dung fin­den). Wer nur ein siche­re­res und schnel­le­re­res OS als XP möchte, schaut in die Röhre. Auf glei­cher Hard­ware sinkt die Per­for­mance. Spiele sind gute Bench­marks und die Zah­len lie­gen genau so vor. Nicht umsonst fes­selt MS DirectX 10 an das OS.

Das letzte OSX Update zeigt, was Micro­soft sich abschauen sollte. Ein Update was bei glei­cher Hard­ware kna­cki­ger läuft und zusätz­li­che, sinn­volle Neue­run­gen bie­tet. Solange Win­dows nicht auch nach die­sem Schema funk­tio­niert, wird Apple immer mehr Sys­teme ver­kau­fen und Dell/HP/IBM mehr und mehr Ubuntu/Linux vor­in­stal­lie­ren.

Auch ein OSX hat mehr als eine Macke - bei mir hängt sich Fin­der regel­mä­ßig auf, Pro­gramme schlie­ßen teil­weise auch nicht sau­ber usw. - nur ins­ge­samt ist es “run­der” als Win­dows. Mein XP daga­gen auf dem pri­va­ten Rech­ner hat noch nie große Macken gehabt und es läuft für mei­nen Geschmack zügig. Wenn ich die Vista Bech­nmarks gegen XP gewin­nen sehen würde, wäre Vista schon längst instal­liert.

Mich stört ins­ge­samt die Phi­lo­so­phie heu­ti­ger Ent­wick­ler, nicht exis­tie­rende Hard­ware immer effek­ti­ver zu nut­zen, son­dern ein­fach immer mehr Balast in die Pro­gramme zu packen, mit dem Wis­sen im Hin­ter­kopf, dass Hard­ware sowieso immer schnel­ler wird. Vista scheint hier Vor­zei­ge­bei­spiel zu sein.

Via Gru­ber, grad irgend­wie pas­send zum Thema: der Fran­ken­mac

  • #7
  • Di, 22. April 2008
  • Chris schrieb:

Ja, ein Per­for­mance­pro­blem hat Vista defi­ni­tiv. Auch SP1 ändert daran nichts wesent­li­ches.

Bedie­nungs­tech­nisch hat sich im Detail durch­aus eini­ges ver­än­dert, wenn auch nicht wahn­sin­nig viel. Gerade Start­menü und Explo­rer funk­tio­nie­ren eine ganze Ecke durch­dach­ter. Des­halb hab ich Vista ja über­haupt seit Release: Weil ich nach der Beta nicht mehr zurück zu XP wollte. Ich hab damals aller­dings fast aus­schließ­lich WoW gespielt, wes­halb die nied­ri­gere Spie­le­per­for­mance für mich nicht so irre rele­vant war.

Mein XP daga­gen auf dem pri­va­ten Rech­ner hat noch nie große Macken gehabt und es läuft für mei­nen Geschmack zügig.

Wobei, und da schla­gen wir den Bogen zurück zum letz­ten Satz dei­nes Arti­kels, XPs Hard­ware­an­for­de­run­gen damals bei Release auch nicht ohne waren. Solide war XP schon immer, wirk­lich gut fand ich es erst nach SP2. Nicht umsonst sind damals vor allem die 98- und ME-Nutzer zügig umge­stie­gen, die­je­ni­gen, die bereits Win­dows 2000 hat­ten, nicht unbe­dingt.

Egal, prak­tisch emp­feh­len würd ich dir den Umstieg auf Vista auch nicht unbe­dingt. Hab ich auch im letz­ten Jahr kaum jeman­dem emp­foh­len. Mir gings nur um die Fest­stel­lung, dass Vista bei allen Macken trotz­dem noch weit vom Desas­ter eines Win­dows ME ent­fernt ist. Und darum, dass man ent­ge­gen der ein­gangs erwähn­ten Ana­lo­gie auch als lang­jäh­ri­ger Windows-Nutzer mit Vista durch­aus zufrie­den sein und damit gut arbei­ten kann.

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