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1024.1 - Dokumentation zur neuen Gestaltung

Was hier schon­mal Erwäh­nung fand und die rät­sel­hafte Bezeich­nung 1024.1 trägt, ist eine Artikel-Serie für die nächs­ten paar Wochen, mit dem Ziel, die­ser Seite einen klei­nen neuen Anstrich zu ver­pas­sen. Dies ist also der erste Teil, auf dem Weg zu einem funk­tio­nie­ren­den 1024 Pixel brei­tem Web­de­sign. 1024.1 halt.

Das Ganze fing so sim­pel an und ent­wi­ckelt sich lang­sam zu ech­ten Her­aus­for­de­rung. Die Idee war recht ein­fach, eine zusätz­li­che Spal­ter für das Grund­ras­ter, dort hin­ein die übli­chen Randspalten-Daten des Blogs und fer­tig. Nun dar­aus ist nun offen­sicht­lich mehr gewor­den. Das Ras­ter hat sich ver­än­dert bzw. ist fei­ner gewor­den und damit kom­men die Pro­bleme.

Im Gegen­satz zu vie­len ande­ren gebe ich hier offen zu woran ich mir bei der Gestal­tung so ori­en­tiere. Die Times (also das Print­ma­ga­zin Times) hat neu­lich ein Rede­sign auf die Beine gestellt, was ein­fach gna­den­los gut funk­tio­niert. Wer die Chance hat sollte mal einen Blick ris­kie­ren. Es gibt es einen kur­zen Online-Artikel drü­ber.

mehr Platz, mehr Pro­bleme

Statt ein­fach eine neue Spalte rein­zu­knal­len ver­su­che ich die Seite ins­ge­samt har­mo­ni­scher in die Breite wach­sen zu las­sen. Dabei erge­ben sich immer wie­der neue Lücken, die es zu fül­len gilt. So zum Bei­spiel wird das For­mu­lar für die Kom­men­tare auch neu ange­ord­net wer­den müs­sen:

Lay­out Kommentar-Eingabe

Layout Kommentar-Eingabe

Lässt sich das For­mu­lar noch rela­tiv ein­fach auf das neue Ras­ter legen, so fällt dies bei ande­ren Ele­men­ten schwe­rer. Was den Kopf der Ein­träge angeht, so werde ich hier noch mehr ver­ein­fa­chen. Zur Zeit gibt es noch viele Ein­schrän­kun­gen für mich. Es gibt einen Grund wieso ich keine gro­ßen Bil­der zu Beginn eines Ein­trags inte­grie­ren kann, weil diese Bil­der mit den Rand-Informationen an glei­cher Stelle über­la­gern wür­den. Dies ist der aktu­elle Stand des neuen Seiten-Kopfes eines Ein­trags:

Lay­out Seiten-Kopf

Layout Seiten-Kopf

Ein offen­sicht­li­ches Pro­blem ent­steht dann, wenn das Grund­ras­ter aus­ge­blen­det ist, denn dann fin­det das Auge eine unan­sehn­li­che opti­sche Lücke zwi­schen den Rand­in­for­ma­tio­nen und dem eigent­li­chen Mittel-Teil. Die Idee war nun, die Breite für Texte und Bil­der eines Ein­trags ein klein wenig zu erhö­hen und so die Lücke zu schlie­ßen. Was gut klingt funk­tio­niert nur teil­weise sehr gut, denn ich habe ich mich nun was die Bil­der betrifft auf eine Größe fest­ge­legt, genau so breit wie der Text-Block. Wenn ich die­sen nich brei­ter ange­lege pas­sen die Bil­der nicht mehr.

Wenn der Text brei­ter läuft als bis­her kommt es zu Pro­ble­men.

Problem Bilderbreite

Ande­rer­seits funk­tio­niert es, wenn die glei­chen Bil­der eine Bild­un­ter­schrift besit­zen:

Problem Bilderbreite

Genau an die­ser Stelle hänge ich nun fest. Ich fürchte auch die­ses Pro­blem so schnell nicht lösen zu kön­nen. Ver­mut­lich wird trotz eines brei­te­ren Lay­outs, die Breite der Ein­trags­in­halte gleich blei­ben. Es gäbe zwar Lösun­gen, aber die wären alle zu umständ­lich und unfle­xi­bel für mei­nen Geschmack. Irgend­wie habe ich mir die Sache ein­fa­cher vor­ge­stellt, diese zusaätz­li­chen Pixel brin­gen mehr Arbeit mit sich, als ich dachte.

Die Times (…) hat neu­lich ein Rede­sign auf die Beine gestellt, was ein­fach gna­den­los gut funk­tio­niert.

Hmm, das Times Lay­out haben wir aus­gie­big stu­diert und wir fan­den eigent­lich, dass es genau das nicht macht: gut funk­tio­nie­ren. All­zu­oft (und die Redak­tion strengt sich offen­bar red­lich an die Texte ‘pass­ge­nau’ zu schrei­ben) ent­ste­hen da im Con­tent rie­sen­hafte Lücken, logi­scher­weise dort, wo die Spal­ten hori­zon­tal durch­bro­chen sind. Davon abge­se­hen ist das mal eine der größ­ten Text­wüs­ten jen­seits des Rio Gran­des.

Ganz anders hier. Ich komme ja hier regel­mä­ßig vor­bei und erfreue mich am Lay­out (von den gan­zen Online­spie­le­krams ver­stehe ich ja nicht ein Wort ;) ). Was Dein Pro­blem angeht: man könnte viel­leicht die Bil­der nach links aus dem Text in die Mar­gi­na­li­en­spalte zie­hen, dann hat der Fließ­text rechts mehr Platz zum Umn­lau­fen. Aller­dings müsste dann evt. Bild­un­ter­schrif­ten an andere Stelle (ganz klas­sisch unter das Bild zum Bei­spiel?).

  • #2
  • Do, 05. April 2007
  • ben_ schrieb:

Also meinst Du das “Time” (time.com) Maga­zin oder Die Times (times.com) ? Auch wenn time.com ein bischen bes­ser funk­tio­niert als times.com, muss ich auch sagen, dass beide zumin­dest nicht “gna­den­los gut” funk­tio­nie­ren.

Online Zei­tun­gen sind aber auch arsch­schwer.

Webmaster

Was Dein Pro­blem angeht: man könnte viel­leicht die Bil­der nach links aus dem Text in die Mar­gi­na­li­en­spalte zie­hen, dann hat der Fließ­text rechts mehr Platz zum Umn­lau­fen. Aller­dings müsste dann evt. Bild­un­ter­schrif­ten an andere Stelle (ganz klas­sisch unter das Bild zum Bei­spiel?).

Dies ist noch eine der Lösun­gen, die ich in Betracht ziehe, ein­zig weil sie funk­tio­nie­ren würde, ohne im Inhalt der jewei­li­gen Ein­träge was ändern zu müs­sen. Das Pro­blem bleibt pri­mär funk­tio­ni­ell. Bil­der in der nor­ma­len Breite der Texte, haben im CSS die glei­che For­ma­tie­rung. Soweit so gut. Pro­blem ent­steht, wenn Bild­un­ter­schrif­ten ins Spiel kom­men, die im HTML auch noch vor dem img-Tag ste­hen. Im Klar­text heisst dies, dass egal ob mit oder ohne Bild­un­ter­schrift, Bil­der die­ser einen CSS-Klasse an der glei­chen Stelle sit­zen müs­sen.

Mein HMTL-Code ist auch so auf­ge­baut, wie die Ele­mente visu­ell im CSS Erschei­nen. Kom­men noch innere Über­schrif­ten hinzu, ent­steht ein Float-Modell, dass kaum zu bän­di­gen ist. Dass alles bis­her so gut funk­tio­niert, ist mir immer noch ein Rät­sel. Auch ich habe mehr als ein­mal Ein­träge so ver­fasst, dass die Text-Blöcke mit die­ser Breite einen ange­neh­men ver­ti­ka­len Rhyth­mus bekom­men: was du als “pass­ge­naues Schrei­ben” bezeich­nest, habe ich manch­mal auch hier gemacht und genau das rächt sich jetzt. Ändere ich die Breite und benutze dei­nen Vor­schlag, geht die­ser ver­ti­kale Rhyth­mus ver­lo­ren und es ent­ste­hen z.B. zwei­zei­lige Text-Blöcke zwi­schen zwei Bil­dern. Hier mal ein Bei­spiel.

Ich komme wohl nicht herum, da ein paar Inhalte zu ändern.

Webmaster

Also meinst Du das “Time” (time.com) Maga­zin oder Die Times (times.com) ? Auch wenn time.com ein bischen bes­ser funk­tio­niert als times.com, muss ich auch sagen, dass beide zumin­dest nicht “gna­den­los gut” funk­tio­nie­ren.

Ich meinte schon die Print-Ausgabe, auch wenn mein Urteil nur von einer Aus­gabe stammt.

Online Zei­tun­gen sind aber auch arsch­schwer.

Abge­se­hen von der Start-Seite ist die Online Aus­gabe der NY Times rela­tiv per­fekt. Kein Wun­der, da führt auch er hier Regie.

Zuge­ge­ben Online-Zeitungen haben auch wirk­lich alles an Inhal­ten dar­zu­stel­len. Ich hier kann meine Bil­der auf zwei Maße schnei­den, Texte anpas­sen, zur Not neue CSS-Formate schrei­ben usw. Sol­che Frei­hei­ten besit­zen große Informations-Seiten nicht. Es hat einen Grund, wieso es sehr wenige gute Auf­tritte von alten Print­me­dien gibt und ja auch ich gebe zu, Zei­tun­gen im Web zu prä­sen­tie­ren ist arsch­schwer.

Es hat einen Grund, wieso es sehr wenige gute Auf­tritte von alten Print­me­dien gibt und ja auch ich gebe zu, Zei­tun­gen im Web zu prä­sen­tie­ren ist arsch­schwer.

**gg tja, selbst wenn man den Tiger im Tank hat… da kom­men dann immer noch die Leute, die die Sei­ten füt­tern. Da ist dann meist Hop­fen und Malz ver­lo­ren, wenn man kein Nothing-Allow-CMS benutzt(en kann). :(

Zu Bil­dern und Text­rhyth­mus: die Gra­fik zeigt sehr ein­leuch­tend, was gemeint ist. Was Code-Reihenfolgen angeht, das hätte ich tat­säch­lich anders inter­pre­tiert, bspw. bei “Bild­un­ter­schrif­ten”. Die kom­men IMHO dort­hin wie der Name schon sagt: unters Bild ;) (damit sie ohne CSS auch dort ange­zeigt wer­den). Aber das ist natür­lich auch Erb­sen­zäh­le­rei… ;)

Frohe Ostern.

  • #6
  • Fr, 06. April 2007
  • ben_ schrieb:

“Nothing-Allow-CMS” ist ein schö­ner Begriff, beson­ders weil er ja ein All-Allow-CMS impli­ziert. :)

  • #7
  • Fr, 06. April 2007
  • ben_ schrieb:

@chrismue: Oh. PRINT-Ausgaben, ja das hatte ich gar nicht in Betracht gezo­gen. ;)

Die Screen­shots in die­sem Arti­kel schei­nen schon aus dem Brow­ser zu sein. Wie kom­men dann die Ras­ter­strei­fen in Bild? Ein Entwicklungs-Hintergrundgrafik? Magste die viel­leicht ver­lin­ken - die könnte ja auch für andere hilf­reich sein.

  • #8
  • Fr, 06. April 2007
  • ben_ schrieb:

Ach ja und noch über­haupt: Suuuper! Ich freu mich hier wie­der hin­ter die Kulis­sen bli­cken zu dür­fen und freue mich rie­sig, dass Du soviel von dei­nem Know How hier doku­men­tierst. Herz­li­chen Dank!

Webmaster

@ben_: Genau, das ist wie­der eine nor­male Hintergrund-Grafik für das body-Tag der HTML-Seite. Die Gra­fik hier zeigt sowohl Spalten- als auch Grundlinien-Raster. Zwar etwas ver­wir­rend zum Arbei­ten, aber anders bekommt man eine sol­che Prä­zi­sion beim Posi­tio­nie­ren nicht hin.

  • #10
  • Fr, 06. April 2007
  • ben_ schrieb:

Kuhl! Danke. Und ich bin erstaunt. Im “Tuto­rial: Gestal­tungs­ras­ter im Web­de­sign” bestand dein Lay­out noch aus 3 Spal­ten. Jetzt sind es 8. Ich sehe ein, dass man mit der fei­ne­ren Ein­tei­lung mehr errei­chen kann, aber warum gerade 8? Ich nehme an, 8 ist die nächst­hö­here Zahl, die ähnli­che Pro­por­tio­nen wie 3 Spal­ten erlaubt, oder? Und wie breit sind jetzt die Spal­ten und die Zwi­schen­räume?

Ver­mut­lich wird trotz eines brei­te­ren Lay­outs, die Breite der Ein­trags­in­halte gleich blei­ben.

Halte ich auch des­halb für die bes­sere Lösung, weil der Text in sei­ner aktu­el­len Breite ein­fach her­vor­ra­gend les­bar ist. Auch auf Moni­to­ren mit deut­lich höhe­rer Auf­lö­sung als 800 in der Breite. Das ist bei noch brei­te­ren Haupt­text­spal­ten dann eher nicht mehr so, zumin­dest nach mei­nem Emp­fin­den.

  • #12
  • Sa, 07. April 2007
  • ben_ schrieb:

Ja. Wenn Du die Fließ­text­schrift­größe nicht änderst ist die eigent­li­che Text­breite super so. Ich hab aber trotz­dem noch­mehr fra­gen:

In dei­nem Grund­li­ni­en­ras­ter, sind da die schma­len Abstands­spalte zwi­schen den brei­ten Spal­ten genau so breit, wie die Zei­len­höhe? In der Gra­fik sieht das so aus und in den meis­ten Anlei­tun­gen zur Ras­ter­ty­po­gra­phie wird das auch immer so gemacht. Ich bin mir aber nicht sicher, ob das so soll.

In der Gra­fik ist mir dabei auf­ge­fal­len, dass das nicht ganz passt. Die Zei­len des Fließ­tex­tes ver­schie­ben sich zum Ras­ter. Ziehst Du das noch “gerade” oder muss man beim Web­de­sign damit leben?

Webmaster

Fra­gen wer­den alle in fol­gen­den Ein­trä­gen beant­wor­tet. Zumin­des­tens viele die hier gerade auf­kom­men sind schon im zwei­ten Teil irgend­wie mit drin. Nur soviel kurz hierzu:

In der Gra­fik ist mir dabei auf­ge­fal­len, dass das nicht ganz passt. Die Zei­len des Fließ­tex­tes ver­schie­ben sich zum Ras­ter. Ziehst Du das noch “gerade” oder muss man beim Web­de­sign damit leben?

Damit muss man leben, ein­fach des­halb weil sich ver­ti­kal ganz schlecht im Brow­ser bema­ßen lässt. Im Print-Layout setzt du ein Häck­chen und alle Texte kle­ben auf dem Ras­ter, egal wel­che ande­ren Ele­mente dazwi­schen rücken, die Zei­len klin­ken sich immer wie­der ein. Im Web­de­sign noch undenk­bar.

Ich habe die Zei­len momen­tan noch als Gra­fik drin, um die jewei­li­gen Blö­cke an sich zu kon­trol­lie­ren, denn mit allzu rela­ti­ven Grö­ßen ent­ste­hen in fast allen Brow­sern schnell Run­dungs­feh­ler, was die Maße betrifft. Sowas sieht man dann recht schnell mit einer sol­chen Hin­ter­grund­gra­fik.

Zei­len­höhe = Spal­ten­breite? Rei­ner Zufall, dass dies bei mir um nur 2 Pixel vari­iert. Aktu­ell ent­steht dann eine Zei­len­höhe von 18 Pixeln bei Standart-Browser-Font-Größe (16 Pixel), wäh­rend die Spal­ten immer noch noch mit 20 Pixel Abstand lie­gen.

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